Mit der Zeit in die Zeit oder alles zu seiner Zeit Tiefenpsychologische Atemlehre Offene Atemgruppe in Wuppertal jeden 1. Dienstag im Monat, 18.30 - 21.00 Uhr, (nach Absprache auch der 1. Donnerstag) noch 6. Mai, dann ist Sommerpause - weiter geht es dann wie folgt: 5. 8. - 2.9. - 7. 10. - 4. 11. - 2. 12. - 6. 1. (u.s.w.) Ottostrasse 33, 42289 Wuppertal Fragen und Anmeldung an Cornelia Ehrlich, Telefon: 0172 -56 70 592; ehrlich.c@freenet.de    Zu der Atemgruppe - können 1 bis 10 Menschen kommen. Man kann jederzeit anfangen, unterbrechen, fortsetzen.   Vorherige Anmeldung erforderlich. Kosten: 33,- Euro, (persönliche Absprache ist möglich) Bitte für ausreichend warme Sachen/Socken Sorge tragen. "Was ist Atemarbeit"? Das “Atmen” braucht keine “Vorübung”: Wir setzen uns auf einen Hocker oder Stuhl, schließen die Augen – und schauen sozusagen in unser Innen. Alles Weitere wird sich ergeben. Zum Unterschied zur Meditation geht es aber nicht “um ein sich leermachen”, sondern darum, mit einem nach innen gewandten, absichtslosen Bewusstsein wahrzunehmen, was sich im Körper zeigt. Zur Unterstützung und Bündelung der inneren Aufmerksamkeit, werde ich den Weg durch “die Körperlandschaft” anleitend begleiten. Das Geschehen selbst entwickelt sich dennoch bei jeder Teilnehmerin, jedem Teilnehmer, gemäß ihrer, oder seiner eigenen Anordnung: Bleibt man mit seiner Aufmerksamkeit an der Schnittstelle von Unbewusst und Bewusst, oder taucht mit seiner, nach innen gerichteten Wahrnehmung in unbewusste Räume ein, wird man aufnahmebereiter für das, was sich im Unbewussten zeigt. Und egal was sich zeigt, man bleibt weiter absichtslos dabei und folgt so dem fließenden Atemgeschehen im Körper. Was immer auch auftaucht, zum Beispiel Erfahrungen, Bilder, Empfindungen, Nebel, Farben, Stimmen, Nichts, Tiere, Pflanzen, Menschen u.s.w., und egal mit welcher Emotion es geschieht, freudig, gleichgültig, zornig oder auch wenn etwas Angst macht, wenn man einfach weiter absichtslos mit seinen nach innen gerichteten Sinnen am Geschehen bleibt, löst sich das gerade eben Erfahrene schon für das nächste Erfahrbare ab. Denn durch den stetigen Zellatem ist alles im Fluss, bleibt alles Geschehen im Wandel. Das Aufgetauchte ordnet sich von alleine in das Atemfeld ein, entweder in das eigene, oder in das, durch jede einzelne Anwesenheit entstandene Gruppenfeld. Nach dem “Atemsitzen” reden wir nicht über, sondern jede aus ihren Erfahrungen heraus, wenn sie will. Manchmal hat man keine Lust, etwas zu sagen. Auch hier gibt es nichts Vorprogrammiertes, es ergibt sich einfach.